Bands

Veröffentlicht am 23.05.2015 von Stefanie Loske

0

Aretha Franklin

Queen Of Soul Aretha Franklin

Queen Of Soul – Dieser Titel gehört der 1942 in Memphis geborenen Soul-Sängerin und Pianistin Aretha Franklin. Verdient hat sie ich den Titel aufgrund der großen Erfolge als der Soul in den 60er Jahren auf seinem Höhepunkt ist und während der Anfänge der 70er Jahre. Ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten in ihrer Stimme machen den Rest.

Früher Kontakt zur Musik

Wie viele andere außergewöhnlichen Musiker hat auch Aretha schon früh Kontakt mit der Musik. Ihr Vater ist in der Zeit nach dem Krieg einer der bekanntesten Baptistenprediger der USA. In Detroit, wo sie seit 1948 leben, gehen die Soul- und Gospel-Musiker ein und aus. Unter anderem besuchen Mahalia Jackson, Clara Ward und die Ward Sisters, Sam Cooke und James Cleveland den Gottesdienst von Arethas Vater. Von letzterem erhält sie Gesangs- und Klavierunterricht.

Bei Chess nimmt sie mit 14 Jahren ihre erste eigene Platte aus. Sieben Jahre später spielt sie für Columbia in New York sieben Lps ein. Sie verkaufen sich jedoch nur mit mäßigem Erfolg.

Gesangliche Fähigkeiten

Der Stil der Aufnahmen bewegt sich zwischen Soul, Jazz und Blues.

„Today I Sing The Blues“, „Operation Heartbreak“ und „Won´t Be Long“ platzieren sich immerhin unter den ersten zehn Plätzen der R´n´B-Charts. Die gesanglichen Fähigkeiten können sich in den überproduzierten Songs jedoch nicht entfalten.

Aretha löst den Vertrag mit Columbia und wechselt zu Atlantic Records. In Muscle Shoals spielt sie in den Fame Studios mit bekannten R´n´B-Musikern „I Never Loved A Man (The Way I Loved You)“ ein.

Label-Wechsel bringt den Erfolg

Endlich veröffentlicht Aretha eigene Stücke, bei denen sie sogar selbst Klavier spielt. Auch kann sie hier ihre gesanglichen Fähigkeiten haben. Sie hat die technischen Möglichkeiten, Klangfarbe und Dynamik von der einen auf die andere Note sehr schnell zu wechseln. Sie ist begabt darin die Intonation zu variieren und hat ein ausgezeichnetes Rhythmusgefühl.

Unterstützt wird sie zudem von einer exzellenten Band. Ende der 60er Jahre verkauft Aretha mit die meisten Soulplatten. Die erste Single platziert sich gleich in den Top-Ten.

Weitere Hits wie „Do Right Women – Do Right Man“, „Baby I Love You“, „Respect“, „(You Make Me Feel Like) A Natural Woman“ und andere folgen.

Das Cover von „Respect“ und ihr engagiertes Auftreten geben ihr das Ansehen sich für die schwarze Bürgerrechtsbewegung einzutreten. Im speziellen für die Rechte der schwarzen Frau.

Erfolg lässt nach

Sie nimmt noch einige ausgezeichnete Stücke wie „Think“, „Rock Steady“ oder „Angel“ auf, bis ab 1973 ihr Erfolg nachlässt. Das hat vor allen mit dem Niedergang des Soul im Allgemeinen zu tun. Zudem steht ihr schlechtes Songmaterial zur Verfügung. Zu der Zeit trennt sie sich auch noch von ihrem Mann.

Am 1980 bekommt sie bei Arista Records einen neuen Plattenvertrag und der kommerzielle Erfolg kehrt zurück. Die veröffentlichten Alben „Aretha“, „Love All The Hurt Way“ und „Who´s Zoomin´ Who“ werden gut verkauft.

Manche Auskopplungen wie „Get It Right“ oder „Freeway Of Love“ werden sogar zu Hits.

Sie zeigt weiterhin ihr musikalisches Können

Mit der Achtziger kooperiert sie mit Musikern der aktuellen Pop-Szene, wie Elton John, Whitney Housten und George Michael“. In den neunziger Jahren wird die Platte „What You See Is What You Sweat“ veröffenlticht, auf der wenig bedeutende Stücke zu hören sind. Bei Live-Auftritten zeigt sie jedoch immer wieder wie musikalisch und ausdrucksstark sie ist.

Auf der Platte „So Damn Happy“ von 2003 verbindet sie alten Soul mit aktueller R´n´B-Musik. In den Folgejahren wird es dann ruhig um sie. 2008 kommt ein Weihnachtsalbum bei einem kleinen Label und ihr Album „Aretha: A Woman Falling Out Of Love“ von 2011 wird nur bei WalMart verkauft.

2014 kehrt sie erst mit dem Album „Aretha Franklin Sings The Great Diva Classics“ zurück. Mit dem Cover von Adeles „Rolling In The Deep“ rückt sie wieder ins Rampenlicht.

Geht es darum sich in einem Song auszudrücken kann ihr kaum jemand das Wasser reichen. Für viele Sängerinnen ist sie deshalb eine Inspiration.

photocredit: By Atlantic Records (Billboard, page 9, 15 July 1967) [Public domain], via Wikimedia Commons

Tags: ,


About the Author



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Back to Top ↑
  • Aktuelle Artikel

  • PARADOX Musikmagazin

  • Newsletter

    Trage ich hier in unsere Newsletter ein und bekomme von uns immer alle Szene-News aus erster Hand!

  • Monatsübersicht