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Veröffentlicht am 29.04.2015 von Stefanie Loske

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Stevie Wonder – der Soul-Star

Am 13. Mai 1950 wird er als Stevland Hardaway Judkins in Saginaw, Mishigan geboren. Er kommt zu früh zur Welt. Schon kurz nach der Geburt erblindert er aufgrund eines medizinischen Fehlers. Im Brutkasten bekommt er eine zu hohe Sauerstoffkonzentration zugeführt.

Davon ließ er sich jedoch nie unterkriegen und machte dieses Defizit durch sein musikalisches Talent wett. Begeistert von seinem Talent engagiert Ronny White von „The Miracles“ ein Vorsingen mit Berry Gordy, dem Chef des „Motwon“-Labels. Dieser ist ebenfalls begeistert und nimmt den Zwölfjährigen unter Vertrag.

Er wird zu einer festen Soul-Größe

Schon kurze Zeit später war er eine feste Soul-Größe. Nach dem Hit „Fingertips, Part 2“ und dem Album „The 12 Year Old Genius“ entschloss er sich während des Stimmbruchs für eine handfeste Ausbildung und studierte Klavier. Da er mehr künstlerische Freiheit wollte, trennte er sich zu der Zeit jedoch auch vom „Motown“-Label.

Als zwei weitere Hits von ihm folgten, nahm „Motown“ ihn wieder unter Vertrag und er bekam die gewünschte Freiheit im Bezug aufs Songwriting zugesprochen. Er baute seinen Erfolg immer weiter aus. 1972 ging er mit den „Rolling Stones“ auf Tour.

Mit dem Album „Talking Book“ leitet er 1972 ein, was später als seine „klassische Periode“ in die Musikgeschichte eingehen sollte. Es folgen die Alben „Innervisions“ und „Fulfillingness´ First Finale.

In den 70er Jahren kommt man an ihm nicht vorbei

Er strebt immer weiter danach in allem besser zu werden und selbst die Fäden zu ziehen. Seit 1976 ist er bei jedem seiner Songs mindestens der Co-Autor. Das Geld was er dadurch verdient, investiert er in sein Studio und sein Label „Black Bull Music“.

Er dominiert die 70er Jahre und gewinnt in den Jahren 1973, ´74, ´75 und ´77 den Preis für das beste Album des Jahres, die am meisten begehrte Trophäe der Musikwelt. Er ist ein außergewöhnlicher Musiker, Entertainer und Produzent und wird mit Preisen überhäuft.

Mitte der 70er denkt er darüber nach dem Musikgeschäft den Rücken zu kehren und engagiert sich immer mehr für Charitiy-Projekte. 1975 jedoch stimmt ihn etwas um und er widmet sich wieder energisch der Musik. Ein neu ausgehandelter Deal mit „Motown“ beschert ihm eine für die Zeit beispiellose Vorauszahlung sowie Gewinnbeteiligung und zudem ein erhebliches Mitspracherecht innerhalb des Labels.

Ein Meilenstein der Musikgeschichte

1976 kommt das Doppelalbum „Songs In The Key Of Life“, welches alle Erwartungen erfüllt und zu seinem künstlerischen Meilenstein und größtem kommerziellen Erfolg wird. Viele seiner damaligen Kollegen wie Micheal Jackson, Whitney Houston oder Elton John erklären die Platte zu ihrem Lieblingsalbum.

1984 veröffentlichte er einen seiner erfolgreichsten Songs „I Just Called to Say I Love You“. Er engagierte sich zudem sozial und politisch. Mittlerweile ist er Friedensbotschafter der Vereinten Nationen.

Lebenswerk noch lange nicht beendet

1996 bekommt er den Grammy für sein Lebenswerk, das er jedoch für noch längst nicht beendet erklärt. In den folgenden Jahren wird es dann ruhiger um ihn. 2005, nach fast zehn Jahren, meldet er sich mit dem Album „A Time to Love“ zurück und geht 2007 auf eine Welttournee bei der er 2008 auch nach Deutschland kommt.

Bildcredit: By File:Stevie Wonder at East End, Washington DC.jpg: John Athayde (boboroshi)derivative work: Mathonius [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

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