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Veröffentlicht am 10.09.2015 von Stefanie Loske

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Xavier Naidoo

Sein Debutalbum „Nicht von dieser Welt“ hat sich mehr als eine Million Mal verkauft und von Echo bis MTV-Award hat er alles Wichtige abgeräumt. Xavier Naidoo besetzt eine Marktlücke, die sich nach dem Motto „Soulig, farbig, gläubig“ richtet.

Erste Erfahrungen im Musikbusiness

Im Oktober 1971 wird Xavier in Mannheim geboren. Sein Vater hat indische Vorfahren und seine Mutter ist Südafrikanerin. In jungen Jahren singt er in Schul- und Kinderchören und bekommt nach der Mittleren Reife und seiner abgebrochenen Kochlehre ein Angebot aus den USA für eine Plattenproduktion. Dort kann er erste Erfahrungen im Musikbusiness sammeln, welche jedoch weitgehend schlecht sind.

Als er enttäuscht nach Mannheim zurückkehrt, beginnt er in Musicals zu singen und als Türsteher zu arbeiten. Später fungiert er als Background-Sänger bei dem Rödelheim Hartreim Projekt. Bei dem Projekt tätig sind die Produzenten Thomas Hofmann und Moses Pelham, die die gesanglichen Fähigkeiten Naidoos erkennen und ihn für ihr Label zum Solo-Star aufbauen.

Mit dem Debutalbum beginnt der Erfolg

Als im Juli 1998 sein Debutalbum erscheint, beginnt seine Erfolgsstory. Über ein Jahr hält es sich in den Top 20 und auch die Singleauskopplungen werden zu Hits. „Sie sieht mich nicht“ wird zum Soundtrack vom „Asterix gegen Caeser“ beigesteuert und erreicht den Platinstatus. Auch Tourneen und Festivalauftritte sind große Erfolge und ein folgendes Live-Album verkauft sich ebenfalls sehr gut.

Vor allem auch seine eigenwillige Religiosität, welche er in seinen Texten zum Ausdruck bringt, fördert seine Bekanntheit enorm. In einem Interview von seinem Haschischkonsum berichtet, tauchen kurze Zeit später die Zivilfahnder bei ihm auf. Weil sie 48 Gramm Haschisch finden, muss er sich vor Gericht verantworten. Im selben Jahr (2000) wird auch ein Streit mit Moses Pelham vor Gericht beendet, bei dem es um die Erfolge der Söhne Mannheims ging. Pelham verliert und das Gericht urteilt, dass er Naidoo mit unrechtmäßigen Knebelverträgen versucht habe ihn an der kurzen Leine zu halten.

Zusammenarbeit mit den Söhnen Mannheims

Seine zweite Platte „Zwischenspiel – Alles für den Herrn“ bringt er mit der Mannheimer Combo auf die Bühne. 2005 kommt „Telegramm für X“ mit dem er vor allem mit der DVD-Beilage beeindruckt. Danach dauert es ganze vier Jahre bis zu seinem nächsten Solo-Projekt „Alles Kann Besser Werden“, doch zuvor kommt noch „Söhne Mannheims vs. Xavier Naidoo: Wettsingen in Schwetzingen – MTV Unplugged“.

Die Platte „Alles Kann Besser Werden“ ist ein Konzeptalbum, welches sich in zwei „helle“ CDs aufteilt. Eine Scheibe nennt Naidoo „dunkHell“ und bezieht sich damit auch auf die Texte, die sowohl mutmachend als auch düster sind. Mit seinem neuen Werk geht er wieder auf Tournee durch ganz Deutschland und bestreitet diese erstmals mit den Söhnen Mannheims. Zu dieser Konzertreihe gibt es 2010 „Alles Kann Besser Werden“ noch einmal als Live-Album.

Rap und Dubstep

2011 beginnt auf ProSieben die Castingshow „The Voice Of Germany“ an der Mannheimer gemeinsam mit Rea Garvey, Nena und The BossHoss teilnimmt. 2012 gründet er dann zusammen mit Kool Savas das Projekt Xavas aus dem das Album „Gespaltene Persönlichkeit“ hervorgeht. Anfang 2013 mischt er sogar unter dem Namen Der Xer auf dem Gebiet des Dubstep mit.

Naidoo lässt sich nicht so einfach in eine Schublade stecken und hat sich über die Jahre immer weiter entwickelt und tut es auch heute noch.

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